Das besondere an unserem Reitunterricht

 

Der Reitunterricht:

In der ersten Reitstunde erzählt der Reitschüler von seinen bisherigen Reiterfahrungen. Uns ist es wichtig gemeinsame Ziele zu erarbeiten und auch über Erwartungen des Reitschülers aber auch über unsere zu sprechen.

Damit wir ein gutes Bild von den Reitkenntnissen eines neuen Reitschülers bekommen, kommt zuerst die Longe zum Einsatz. Dabei nehmen wir dem Reitschüler die Zügel aus der Hand. So merken wir sehr schnell, wo wir ansetzen müssen. Es ist nicht selten, dass so auch weitere Reitstunden aussehen. Wir versuchen dann durch spezielle Übungen den Sitz zu verbessern, bevor wir anfangen „richtig“ zu reiten. Es kann sein, dass Reitschüler Hausaufgaben auf bekommen, die auch wieder aus Übungen zur Sitzverbesserung bestehen.

Erst wenn der Sitz stimmt geht es in die Reitbahn. Jetzt, wo der Reitschüler seinen Sitz verbessern konnte, können Lektionen auch schnell erlernt werden. Im Gegensatz zu manch anderen Reitunterricht haben wir eine viel längere Einstiegsphase dafür können dann zum Beispiel das Schenkelweichen sehr zügig erlernt werden.

 

 

Das besondere an Longenstunden

Reiten gehört zu den schwersten Sportarten der Welt. Wer das nicht glaub ist herzlich eingeladen es einmal auszuprobieren.

Häufig wird dies nicht so vermittelt. Fünf Stunden an der Longe, danach dürfen die meisten sogar schon i  die Gruppenstunde. Ohne Longe traben und galoppieren, die ersten tollen Erfolge. Wer dann regelmäßig kommt darf auch schon beim nächsten Hoftunier teilnehmen. Das klingt im ersten Moment toll, so schnell Erfolge zu erzielen. Häufig hat man einfach nur gelernt auf dem Pferd zu sitzen, während dieses in der Abteilung zwischen verschiedenen Pferden mitläuft. Die ersten schnell erreichten Erfolge stellen sich häufig auch wieder schnell ein. Bis es dann zu Seitengängen oder Versammlungen kommt liegt vor den meisten ein langer Weg. Geschmeidigkeit und Harmonie gehen mitunter dabei verloren. Solche Lektionen sind aber unerlässlich wenn es um Pferdegymnastizierung geht. Nicht umsonst werden sie in vielen Reitweisen bereits nach der Grundausbildung erarbeitet.

Wer jedoch bereits von Beginn seiner reiterlichen Ausbildung viel Zeit an der Longe verbringt kann sich eine solide Basis erarbeitet. Er gibt seinem Körper die Chance sich an neue Bewegungsabläufe zu gewöhnen, selbst wenn es langwierig erscheint. Auch die Reiter der Wiener Hofreitschule verbringen zu Beginn ihrer Ausbildung mehr als ein Jahr an der Longe.

Ein Blick in die „Truhe der Biomechanik“ gibt uns eine plausible Erklärung dafür.

Unser Körper ist darauf ausgerichtet Bewegungen möglichst aus dem Unterbewusstsein abzurufen.  Wer denkt schon darüber nach, wie er geht, steht oder sich hinsetzt? Für das Reiten gilt dies auch zum Teil. Die Bewegung, welche das Pferd im Schritt im Becken macht, ähnelt unserer Beckenbewegung beim Laufen. Daher ist es erst einmal leicht sich auf dem Pferd zu halten. Für andere Gangarten oder die richtigen Gewichtshilfen gilt das nichtmehr. Hier müssen neue Bewegungsabläufe verinnerlicht werden. In einer Kombination von förderlichen Bodenübungen und regelmäßigen Bewegunsübungen an der Longe können diese unserem Körper beigebracht werden. Dies dauert seine Zeit, es dauert seine Wiederholungen. Sobald dies jedoch verinnerlicht ist oder auftretende Probleme an der Longe gelöst werden, sollte es für den Reiter weniger schwierig sein sich an oben genannten Lektionen zu verwirklichen.

K2- Ganzheitliches Reit- und Pferdetraining

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